Claus Fahlbusch
Gründer und Geschäftsführer shipcloud GmbH
Der Durchbruch für Multicarrier-Shipping im eCommerce
2020 war wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie das ganze Jahr über außergewöhnlich genug. Der Online-Handel verzeichnete abenteuerliche Zuwachsraten, die Paketdienste hatten bereits im Sommer das Paketaufkommen wie im Vorjahr zu Weihnachten. Pünktlich zur heißesten Phase des Weihnachtsgeschäfts ging das Land in einen erneuten Lockdown mit quasi Totalausfall des stationären Handels. Die Paketdienste hatten sich so gut es ging für ein extrem starkes Weihnachtsgeschäft vorbereitet, aber das, was dann tatsächlich passierte, war einfach nicht mehr zu schaffen.
Zum ersten Mal haben viele Online-Händler das erlebt, was in anderen Ländern (z.B. UK) völlig normal ist: Ihr einziger Carrier war nicht mehr in der Lage, die Pakete pünktlich bis Weihnachten an die Kunden zu liefern. Bei vielen war am 18. Dezember 2020 der letzte Einlieferungstag und damit wurde das komplette normalerweise extrem umsatzstarke 4. Advent-Wochenende ausgelassen. Selbst wenn es in den beiden Vorjahren bereits Peak-Zuschläge und Quoten bei einzelnen Carriern gab, so gab es dieses Jahr das Novum, dass der Stamm-Carrier *die* Umsatz-Bremse war.
Im Vortrag werden Optionen für Online-Händler genannt, die Limitierungen, die durch den Versand mit einem Carrier bestehen, zu überwinden und sich für die nächste Peak-Season besser aufzustellen, um die eigenen Kunden zuverlässiger beliefern zu können.
Vorträge
